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FJH setzt 2006 auf aktive Wachstumsstrategie mit weiterer Kapitalerhöhung

München, 22. Februar 2006 - Das im Prime Standard notierte Beratungs- und Softwarehaus FJH AG (ISIN DE0005130108) wird 2006 wieder eine aktive Wachstumsstrategie verfolgen. Nach der von Vorstand und Aufsichtsrat gebilligten Planung strebt FJH im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 56 Mio. Euro und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von knapp 3 Mio. Euro an. Der Jahresüberschuss soll bei ca. 2 Mio. Euro liegen. Ab dem zweiten Quartal wird wieder ein positiver Free Cashflow erwartet. Damit ist die 2005 eingeleitete Restrukturierung erfolgreich abgeschlossen.

Um aktiv die sich bietenden Marktchancen zu nutzen und das Wachstum weiter zu stärken, haben Vorstand und Aufsichtsrat der FJH AG eine Kapitalerhöhung beschlossen. Das Grundkapital der Gesellschaft wird in voller Ausnutzung der von der außerordentlichen Hauptversammlung vom 27. Oktober 2005 erteilten Ermächtigung aus dem Genehmigten Kapital 2005 um bis zu 5.135.000 Euro von derzeit 15.662.416 Euro auf 20.797.416 Euro erhöht. Dementsprechend werden 5.135.000 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien mit Bezugsrecht zum Ausgabebetrag von 3,00 Euro je Aktie gegen Bareinlagen angeboten. Die Bezugsfrist für die Aktionäre beginnt am 1. März 2006 und endet am 15. März 2006. Für den nicht aus Bezugsrechten gezeichneten Teil der Kapitalerhöhung besteht ein nachgelagertes Bezugsrecht für Inhaber der 10% Wandelschuldverschreibung 2005/2010, diese Bezugsfrist läuft vom 2. März 2006 bis zum 16. März 2006. Das Bezugsverhältnis beträgt 3:1. Ein Bezugsrechtshandel findet nicht statt. Der nicht aus Bezugsrechten gezeichnete Teil der Kapitalerhöhung wird von einem Investor garantiert. Die Kapitalerhöhung wird über die Baader Wertpapierhandelsbank AG abgewickelt.

Die aus dieser Kapitalmaßnahme dem Unternehmen zufließenden Mittel von über 15 Mio. Euro dienen vor allem zur Stärkung der Eigenkapitalbasis im Hinblick auf Ausschreibungen für Großprojekte, an denen sich FJH zusammen mit Kooperationspartnern verstärkt beteiligen will. Darüber hinaus schafft sich FJH die notwendige Flexibilität, um einerseits bei der erwarteten Marktkonsolidierung eine aktive Rolle zu spielen und andererseits Zukunftsinvestitionen zu ermöglichen. Ein weiterer Teil der Mittel soll dazu verwendet werden, Kundendarlehen und weitere Darlehen vorzeitig abzulösen.

 

FJH AG
Dorothea Kurtz
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